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GPS-Navigation und fühlbare 3D-Karten

Das selbständige Bewegen mit dem weißen Blindenlangstock ist für blinde und stark sehbehinderte Menschen die Grundlage, um sich außerhalb der Wohnung sicher bewegen zu können. In der heutigen Zeit kann die Orientierung mit dem Langstock durch GPS-Technologie ergänzt werden. Hierzu wurden in den letzten Jahren einige spezielle Programme für blinde und sehbehinderte Menschen erstellt. Diese Programme filtern die GPS-Daten so aus, dass diese Personengruppe mit einem Tablet-PC oder einem Smart-Phone darauf zugreifen und die Daten unterwegs für eine GPS-gestützte Navigation verwenden können.

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Der Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden e.V. kämpft für ein besseres Teilhabegesetz

im Herbst wird im Bundestag und im Bundesrat über das Bundesteilhabegesetz beraten. Dieses Gesetz ist für uns behinderte Menschen von zentraler Bedeutung, weil es über unsere künftigen Lebensbedingungen entscheidet. Blinde und sehbehinderte Menschen haben besonders große Mehraufwendungen, um ihren Alltag selbstständig und vor allem selbstbestimmt meistern zu können. Der vorliegende Regierungsentwurf vom 28.06.2016 sieht gerade für uns blinde und sehbehinderte Menschen jedoch keine Verbesserungen vor, sondern ganz im Gegenteil: Wir müssen mit deutlichen Nachteilen durch das Gesetz rechnen.

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Keine Chance ohne klare Kontraste

"Sie dürfen sich Ihre eigene Sehbehinderung aussuchen", sagt Janine Aleksov. Die Fachkraft der Blinden- und Sehbehindertenrehabilitation für Orientierung und Mobilität beim Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden in Freiburg bietet großzügig ein Körbchen mit einem ungewöhnlichen Inhalt an: Einer Auswahl an Brillen, die - anders als im Normalfall - das Sehen nicht verbessern, sondern verschiedene Sehbehinderungen simulieren. Ich entscheide mich dafür, einmal die Schwierigkeiten eines an altersbedingter Makula-Degeneration (AMD) erkrankten Menschen zu erleben. Meine Mitstreiterin an diesem Tag schlüpft in die Rolle eines Katerakt-Betroffenen (Grauer Star).

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Modellprojekt Augen-Bus startet in Südbaden / Bonde: "Verbessert wohnortnahe Versorgung Sehbehinderter im Ländlichen Raum"

Nicht überall im Ländlichen Raum sind Einrichtungen zur augenärztlichen Versorgung, insbesondere für ältere Menschen, gut erreichbar. "Wir wollen, dass Menschen, die unter einer Sehbehinderung oder Erblindung leiden, sozialmedizinisch und augenärztlich noch besser versorgt werden - gerade im Ländlichen Raum. Über die medizinische Versorgung hinaus sollen Betroffene durch eine Beratung unterstützt werden, die gezielt über verfügbare Hilfe und Hilfsmittel informiert.

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Schule fertig, und was dann?

"Bald ist der erste Schulabschnitt geschafft! Ihr macht euch vielleicht schon viele Gedanken. Welche Berufe gibt es eigentlich für blinde und sehbehinderte Menschen? Was will ich mal werden? Welcher Beruf passt zu mir? Will ich eine Ausbildung machen? Eine berufliche Schule besuchen? Oder später mal studieren? Oder etwas ganz Anderes?"

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Schulung für Apple iPhone und iPad

Welche Vorteile bringen diese Handygenerationen speziell für blinde und sehbehinderte Menschen?

Am Samstag, den 22. November 2014 trafen sich 6 Teilnehmer zu einem Einführungskurs in die Bedienung von iPhones bzw. iPads im Begegnungsraum des Blindenheimes in Freiburg. Dieser Grundkurs, organisiert und unterstützt durch den Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden e. V. wurde von „BOB Bildung Ohne Barrieren – Bildungsinstitut für Blinde und Sehbehinderte“ durchgeführt.

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Blindenware und Haustürgeschäfte

manch einer von Ihnen wird in den vergangenen Monaten an seiner Haustür von einem Warenvertreter aufgefordert worden sein, Bürsten, Pinsel, Handtücher oder Kerzen zu kaufen, die von einer Blindenwerkstätte produziert worden sind.

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Verbraucherinteressen müssen im Urheberrecht verankert werden

früher haben wir Punktschriftbücher oder auch Bücher in Schwarzschrift selbst gekauft und gelesen. Danach haben wir die Bücher an unsere Freunde verliehen und im Anschluss dann vielleicht weiter verschenkt. Eigentlich eine ganz normale Sache. Aber was machen wir denn eigentlich mit unseren Büchern, die wir in iBooks, auf einem Kindle-Reader oder bei anderen Online-Buchhändlern erworben haben? Können wir diese Bücher nicht auch an Freunde verleihen oder verschenken? Bislang geht dies nicht, weil die Online-Buchhändler die Bücher mit Kopierschutz anbieten, so dass diese nicht weiter gegeben werden dürfen.

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