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Literaturhinweise zum Thema Sehbehinderung und Blindheit

Die folgenden Literaturhinweise erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, geben jedoch einen Einstieg in die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln.

Knipfel, Jim

Blindfisch
Reinbek : Rowohlt, 2002
ISBN-10: 3498035037

Konfrontiert mit der unausweichlichen Wahrheit einer unheilbaren Krankheit, die ihm langsam das Augenlicht raubt, sieht der Autor überall die Lüge und setzt sich sehr selbstzerstörerisch mit seiner Umwelt, seiner Familie, dem Gesundheitswesen und seiner Krankheit auseinander, verliert dabei aber nie die Selbstironie und den Lebensmut.

Der Autor leidet an Retinitis pigmentosa, die ihn langsam erblinden lässt. Mit schwarzem Humor, der von tiefer Sensibilität und Verletzlichkeit zeugt, beschreibt er sein Leben, seine Angst, seine Hoffnung. "Blindfisch" ist das Gegenteil einer therapeutischen Krankengeschichte - es ist ein grotesker Aufschrei dessen, der hinter dem Schein, den er immer weniger zu sehen vermag, das wahre Sein erkennt.

  • Auch als DAISY-Hörbuch erhältlich bei: Deutsche Blinden Bibliothek (11400)
  • Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (12102)

Sonntag, Jennifer

Verführung zu einem Blind Date
Leipzig : Edition PaperOne, 2008
ISBN-10: 3939398861

In diesem Buch stellt sich die Autorin mit ungewöhnlicher Offenheit, klarer Definition und humoriger Attitüde diesen aufeinander prallenden Welten von Blinden und Sehenden. Und es gelingt ihr, Brücken zu bauen zwischen den Suchenden beider Seiten, Verständnis zu entwickeln zwischen den Wahrnehmungsmöglichkeiten. Respekt für diese persönliche Stärke, die transparente Sinnlichkeit und den darin enthaltenen "augenzwinkernden" Dialog im problematischen Sujet.

  • Bayerische Blindenhörbücherei e.V. (14905)

Weihenmayer, Erik

Ich fühlte den Himmel
München : Malik, 2001
ISBN-10: 3492240186

ohne Augenlicht auf den höchsten Gipfel der Welt

Als Erik Weihenmayer beschloss, den Mount Everest zu bezwingen, trauten es ihm die meisten Leute nicht zu. Wie es trotzdem dazu kam, erzählt der blinde Bergsteiger in diesem mit Humor geschriebenen Buch.

  • Auch als DAISY-Hörbuch erhältlich bei: Deutsche Blinden Bibliothek (10568)
  • Westdeutsche Blindenhörbücherei e. V. (20321)

Irmgard Bals

Zerebrale Sehstörung
Begleitung von Kindern mit zerebraler Sehstörung in Kindergarten und Schule
Übersetzung: Heinz Graumann (Schleswig)
ISBN 978-3-934471-80-1, kt., 58 S., 16,90 EER.

In diesem Buch werden theoretische und praktische Informationen über CVI gegeben: Was sind die Ursachen, wie äußert es sich, welches sind Anzeichen und wie können Kinder mit einer zerebralen Sehstörung im täglichen Leben so gut wie möglich unterstützt werden. Ein Teil der Informationen über CVI ist allgemein gehalten, im Mittelpunkt aber steht die Zielgruppe der Schulkinder.

Als dieses Buch geschrieben wurde, hatte eins von drei Kindern, die von Bartiméus (niederländische Einrichtung für blinde und Sehbehinderte) begleitet wurden, CVI. Die Gruppe der Kinder mit CVI, die eine bessere Sehschärfe als 0.3 haben (und so nicht in die Definition von Sehbehinderung fallen), wächst. Viele Kinder mit CVI besuchen die reguläre Grundschule und die Sekundarstufe.

Bestellungen per E-Mail an: info@edition-bentheim.de oder über den Online-Shop der Edition (Link öffnet in separatem Fenster.

Teis-Klee, Heidi: Punktschrift für Anfänger

Wie erlerne ich als Sehender die Blindenvollschrift?
Jeder, der ein blindes Kind oder einen Angehörigen hat, beruflich mit blinden Menschen arbeitet, steht mehr oder weniger verwundert vor der Blindenschrift. Diese hat in gewisser Weise den Mythos einer Geheimschrift, da sie auf den ersten Blick für den Außenstehenden nur schwer oder gar nicht entzifferbar wirkt. Viele fragen sich dann: Kann ich dieses Sammelsurium von Punkten auch lernen? Oder braucht man Wochen, Monate, wenn nicht Jahre, um das System der Punktschrift zu beherrschen? Lese ich es als Sehender auch mit den Händen, oder mit den Augen?

Auf diese und andere Fragen gibt Ihnen dieses Heft, das aus der Feder der blista-Lehrerin Heidi Theiss-Klee stammt, kompetente Antworten. Es ist in verschiedene Lektionen unterteilt, die jeweils nach der Theorie mit Schreib- und Leseübungen versehen sind.

Das Schwarzschriftheft kostet 12,70 EUR.

Die Lese- und Schreibübungen in Punktschrift kosten 5,10 EUR.

Zu beziehen bei der blista: Telefon: 06421/606-0 oder per E-Mail an die Blista (Link öffnet den E-Mail-Client

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Klemm, Hans: Kurzschrift in Kürze

Ein Lehrbuch mit Kürzungsverzeichnis
Anlässlich des 200. Geburtstages von Louis Braille (4. Januar 1809 – 6. Januar 1852), dem Erfinder der 6-Punkt-Schrift für Blinde, ist in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) eine völlig überarbeitete und den aktuellen Regeln der Blindenschrift sowie der reformierten Rechtschreibung angepasste Fibel zum Erlernen der Blindenkurzschrift erschienen.

Das Regelwerk der deutschen Blindenkurzschrift wurde 1906 veröffentlicht. Seit 1971 wurden einige Anpassungen und Veränderungen vorgenommen, zuletzt 1998 im Zuge der Rechtschreibreform. Diese Kurzschrift hat sich nun über ein Jahrhundert lang entwickelt und bewährt. Seit dem 1. August 2007 sind die neuen Regeln der Rechtschreibung für alle Schulen verbindlich. Das war ein guter Anlass, sich mit dem Lehrheft von Prof. Hans Klemm (†) zum Erlernen der Kurzschrift wieder intensiv zu befassen.

Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig Zu bestellen unter diesem Link in der DZB mit der Bestell-Nr.: 4926 (Link öffnet in separatem Fenster).

Der Weg geht weiter

Ratgeber für ein Leben mit nachlassendem Sehvermögen

Die Broschüre des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes wurde wieder neu aufgelegt.

Die Broschüre ist in der Vereinsgeschäftsstelle erhältlich.

Alternativ können Sie eine barrierefreie Version der Broschüre im *.pdf-Format auf unserer Homepage herunter laden. Gehen Sie hierzu auf den Link "Downloads" in der Linkliste am Anfang dieser Seite.

Nachfolgend geben wir das Vorwort zu dieser Broschüre wieder, die sich vorzugsweise an Personen wendet, die ihre Sehkraft im Laufe ihres Lebens verloren haben:

Sind Sie gerade in der Situation, dass Ihre Augen deutlich schlechter werden, Ihr Sehvermögen rapide nachlässt, Sie erblinden oder vielleicht bereits erblindet sind? Menschen in dieser Lebenssituation haben eins gemeinsam: Angst vor dem, was nun kommt. Fragen stehen im Raum: Kann ich das aushalten? Wie soll ich so weiterleben?

Wie verkraftet das mein Partner, meine Familie? Werde ich zur Belastung? Was kann ich überhaupt noch? Kann ich je wieder arbeiten gehen? Kann mir irgendjemand helfen? Und viele mehr. Egal wie jemand mit dieser Situation umgeht, Zweifel und Ängste in irgendeiner Form hat jeder.

Viele dieser Fragen wird die Zeit beantworten und viele der Antworten hängen von Ihnen selbst ab. Mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen Mut machen, Perspektiven zeigen, Wege mit dieser Situation umzugehen und Ihr Leben weiterhin so zu gestalten, vielleicht auch so umzugestalten, dass Ihnen Ihre Selbstständigkeit und Lebensfreude erhalten bleiben oder Sie diese zurückgewinnen können.

Sehen Sie die Broschüre als einen ersten Schritt, Ihren ganz eigenen Weg zu finden.

Selbst von Sehbehinderung oder Blindheit betroffene Menschen erzählen, wie es ihnen mit der Diagnose ergangen ist, von schweren Stunden, Ängsten, Sorgen, aber auch von Türen, die sich neu geöffnet haben, von unerwarteten positiven Entwicklungen und davon, wie sie die neue Situation gemeistert haben und wie es ihnen heute geht.

Auch Gespräche und Unternehmungen mit Menschen in der gleichen Situation sind für viele ein guter Weg. Die deutschlandweit über 250 Kontakt- und Beratungsstellen der Landesvereine des DBSV bieten dazu zahlreiche Möglichkeiten.

Darüber hinaus erhalten Sie hier auch Beratung zu finanziellen Förderungen, Unterstützung bei der Beantragung, zu Rehabilitationsmaßnahmen, wie z. B. Berufsausbildung, Umschulung, Schulungen in „Orientierung und Mobilität“ oder auch in „Lebenspraktischen Fähigkeiten“. Im Anschriftenverzeichnis im Schlussteil der Broschüre finden Sie die entsprechenden Adressen und Telefonnummern.

Glofke-Schulz, Eva-Maria: Löwin im Dschungel

Wenn ein Mensch erfährt, dass er erblinden wird, dann ist das trotz aller Beratungs- und Reha-Angebote erst einmal ein schwerer Schlag. Vieles geht plötzlich nicht mehr, manche Lebensplanung wird völlig über den Haufen geworfen und die Betroffenen landen häufig in einer schweren Krise. Eigentlich ein Paradethema für Psychologen, sollte man meinen, aber weit gefehlt. "Es scheint merkwürdig still um die Frage der Bewältigung von Behinderungen zu sein", schreibt die Diplom-Psychologin Eva-Maria Glofke-Schulz in der Broschüre "Die Sehbehinderung in meinem Kopf". Jetzt hat sie selbst Abhilfe geschaffen mit dem Buch "Löwin im Dschungel".

Die Autorin, seit Geburt netzhauterkrankt und inzwischen erblindet, beleuchtet das Phänomen Behinderung im Spannungsfeld zwischen seelischer Verarbeitung und gesellschaftlicher Stigmatisierung. Durch zahlreiche Fallbeispiele und Erfahrungsberichte entsteht ein Fundus an Anregungen und Informationen - nicht nur für das Fachpublikum, sondern auch für Betroffene und ihre Angehörigen.

Eva-Maria Glofke-Schulz: Löwin im Dschungel
Blinde und sehbehinderte Menschen zwischen Stigma und Selbstwerdung
403 Seiten, broschiert
Gießen: Psychosozial-Verlag, 2007.
ISBN 978-3-89806-735-5
Preis: 34,90 EUR

Alternativ gibt es die Broschüre auch als DAISY-CD, ein besonderes CD-Format, das für blinde und sehbehinderte Hörer viele Vorteile bietet.

Daisy-CD im MP3-Format (64 kbps), 23 Stunden, 30 Minuten, 28 Sekunden. Sprecher: Manfred Fenner und Björn Maschmeier erhältlich bei: DVBS e.V.; Bestellnr.: 6420; Ansprechpartnerin Birgit Stolz; Tel.: 06421 / 94888-17, Fax: -10 Preis: 38,00 EUR inklusive Versand

Schüler, Brigitte: Altersabhängige Makuladegeneration – Naturheilkundliche Hilfe zur Vorbeugung und Behandlung

KVC Verlag; 200 Seiten mit Abbildungen; ISBN-10: 3-933351-65-0

Auf den ersten Blick wird klar, dass sich das Buch an den Patienten wendet; denn die Schriftgröße ist auch für schwächer gewordene Augen noch komfortabel.

Mit der AMD wendet sich die Autorin einer der hauptsächlichen Erblindungsursachen im Alter zu, einem Thema also, das mit dem fortschreitenden demografischen Wandel an Bedeutung gewinnt. Die Schrift ist ein Plädoyer für eine Kombination aus der konventionellen und der komplementären Medizin, insbesondere im Anfangsstadium der Erkrankung. Das Buch ist klar gegliedert und informiert in verständlicher und einprägsamer Form über das Krankheitsbild der AMD, über konventionelle sowie über komplementäre Diagnostik und Therapie und gibt praktische Tipps.

"So ist es ein großes Verdienst dieses Buches, betroffene Patienten umfassend zu informieren und ihnen Hoffnung zu machen, mit ihrer lebensverändernden Sehstörung leben zu lernen, auch wenn es derzeit noch keine echte Heilung gibt", schreibt Frau Prof. Dr. med. Ilse Strempel, stellvertretende geschäftsführende Direktorin der Augenklinik Marburg in ihrem Geleitwort.

Die Sehbehinderung in meinem Kopf

Neue Broschüre für Personen mit Makula Degeneration; Herausgeber: Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverband Berlin e.V. - eine Broschüre zum Thema emotionale, psychische und neuropsychologische Verarbeitung einer Sehbehinderung. Hier können Sie das Titelbild der Broschüre herunterladen. Bitte drücken Sie die rechte Maustaste, wenn Sie auf dem Link sind. Anschließend wählen Sie aus dem Kontextmenü "Speichern unter ...".

Die Broschüre liegt in der Vereinsgeschäftsstelle des Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden e.V. zur Bestellung bereit.

Zielgruppen: - Betroffene ("Du bist nicht der einzige mit diesen Problemen.") - Angehörige (Sensibilisierung) - Augenärzte (Sensibilisierung)

Inhalt:

  • Betroffenenbericht über psychische und emotionale Probleme bei der Bewältigung einer Makula-Degeneration - Betroffenenbericht über den Übergang von einer Sehbehinderung (RP) zur Blindheit - Interview mit Dr. Christine Stamm, Augenärztin, Leiterin der Beratungsstelle für Sehbehinderte Berlin und darüber hinaus ausgebildete Psychotherapeutin
  • Exkurs "Phantomwahrnehmungen und Erinnerungsbilder" (Oliver Nadig)
  • Exkurs "Bewältigst Du noch oder akzeptierst Du schon?" (Dipl.-Psych. Eva-Maria Glofke-Schulz)
  • diverse Kurz-Statements von Betroffenen - Doppelseite Kurzinfo Sehbehinderung (mit Simulator-Fotos)
  • Adressenteil

Formales/Schwarzdruck: - Format DIN A5 - 24 Innenseiten mit zum Teil farbigen Abbildungen - Arial 12 Punkt

Die Broschüre ist erhältlich in Schwarzschrift (kostenlos) und auf DAISY-CD (1,00 EUR). Bitte erkundigen Sie sich in unserer Geschäftsstelle. Dieser Link führt Sie auf unsere Kontaktseite.

Frey, Jana "Der verlorene Blick" - Geschichte eines jungen Mädchens, das nach einem Unfall 15-jährig erblindete

Copyright: 2002, Loewe Verlag GmbH, Bindlach; Druck: Ebner & Spiegel, Ulm Bestell-Nr.: 5038-8

Leonie ist 15, und ihre Augen sind waldmeistergrün. Das ist es, was er so an ihr liebt, sagt ihr Freund Frederik. Doch dann geschieht ein entsetzlicher Unfall, und Leonie erwacht in einer neuen Welt aus Finsternis: Sie ist blind. Jeder Schritt zurück in ihr altes Leben wird zur Qual.

Aber während Leonie sich mehr und mehr in die Dunkelheit verkriecht, kämpfen ihre Freunde um sie.

Fritsch, Franz "Das Auge - Eine Übersicht über das Sehen und die Sehentwicklung ..."

Staatl. Schule für Sehbehinderte St. Michael
Copyright: Verein zur Förderung Sehbehinderter e. V.; Waldkirch Wisserswandstraße 50, D - 79183 Waldkirch; E-mail: sehen@aol.com

"Andere Augen - ein Fotolesetasthörbuch"

Das Fotolesetasthörbuch »Andere Augen« - ein Bildband für Sehende, Sehbehinderte und Blinde.

Arild Röland ist Milchbauer und lebt mit seiner Familie an der Küste Norwegens. Terje Karlsrud arbeitet als Gymnasiallehrer in der Stadt Trondheim. Beide Männer stehen mitten im Leben, gehen ihrem Beruf nach - dafür müssen sie jedoch viel mehr Energie aufbringen als andere.

Arild ist mit Albinismus geboren, er verfügt über 10 Prozent der normalen Sehstärke. Terje ist in seiner Kindheit völlig erblindet. Doch eines ist beiden völlig klar: sie führen ein ganz normales Leben. Ihr Leben.

Mit der Kamera begleitete Gregor Strutz die Norweger über mehrere Monate hinweg. Seine Fotografien erzählen unaufgeregt von zupackenden Händen, die sanft das weiche Fell einer Kuh streicheln oder von sicheren Schritten an der Seite von Happy, einer Blindenhündin, von den ersten Sonnenstrahlen auf einer Parkbank oder einem Abendessen mit der ganzen Familie. Ein Buch - viele Möglichkeiten es zu betrachten

Nun ist ein Bildband erschienen, der Menschen mit und ohne Seheinschränkungen die Fotoreportage gleichberechtigt zugänglich macht: das Fotolesetasthörbuch »Andere Augen«. Mit großformatigen Bildern, Informationen in Blindenschrift, einem umfassendem Textteil und einer atmosphärischen Beschreibung zu jedem der rund 50 Fotografien auf einer Daisy-CD vereint das Fotolesetasthörbuch unterschiedliche Methoden sich den Portaitierten zu nähern.

"Andere Augen" entstand in Kooperation mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig. Die Bundesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Frau Karin Evers-Meyer, hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

Das Buch kostet 31,00 Euro und kann über die Internetseite www.andereaugen.de bestellt werden. Alternativ ist das Buch auch über die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) zu beziehen. Bestelltelefon: 0341-7113119, E-Mail: verlag@dzb.de

Die Herausgabe des Buches wurde von der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) sowie von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) unterstützt.

Ursel Scheffler/Lieve Baeten "Paula will eine Brille"

Copyright: Verlag Friedrich Oetinger ISBN 3-7891-1120-1
Ihr Bruder steht ganz im Mittelpunkt, denn er bekommt eine Brille. Beim Augenarzt und beim Optiker wird er zuvorkommend behandelt und kriegt von Dr. Linser auch noch Gummiteufel. Als dann Oma und Opa beim Kaffeetrinken am Sonntag scheinbar nur einen Blick für Bruder Titus' neue Brille haben, ist es aus: Paula will auch eine. Aber ihre Augen brauchen glücklicherweise keine. Eine Sonnenbrille ist die Lösung. Und auf die ist sie so stolz, dass sie sie auch bei Regenwetter trägt. Eindeutiger Favorit in diesem Kinderbuch ist die Brille. Und man kann wohl darauf wetten, dass jedes Kind, das das reich illustrierte Büchlein liest oder vorgelesen bekommt, umgehend eine Brille haben möchte.

Ursula Muhr "Matti braucht eine Brille"

Copyright: Annette Betz Verlag ISBN 3-219-11191-2
Nein, eine Brille will Matti auf keinen Fall; alle würden ihn nur Brillenschlange rufen. Nur, dass er beim Federballspielen immer daneben haut. Der Augenarzt prüft den Fall, und ganz klar: Matti braucht eine Brille. Beinahe alles, was man gegen eine Brille haben könnte, fällt Matti ein, aber es hilft alles nichts. Zum Glück kommt ihm der rettende Gedanke. Sein Freund kam neulich mit Krücken in die Schule, weil er sich am Bein verletzt hatte. Alle wollten die Krücken einmal ausprobieren und hatten ihren Spaß dabei. Als einer nach dem anderen seine Brille aufsetzte und nichts sehen konnte, war er plötzlich der Held. Eine Brille tragen - das ist etwas ganz normales, wenn man sie braucht. Das haben alle Kinder, die das reich illustrierte Buch lesen, gelernt.

Schäfer, Karl-Matthias "Erblindung im Alter; Ursachen - Bewältigungsmöglichkeiten - Rehabilitation"

Copyright: Kuratorium Deutscher Altershilfe Köln ISBN 3-932882-01-6

Schulze, Dr. Hans-Eugen "Nicht verzagen, sondern wagen - Ratgeber für altersblinde Menschen"

Copyright: 1999 by Kuratorium Deutsche Altershilfe ISBN 3-932882-85-7

Schulze, Dr. Hans-Eugen "Sehbehinderten und blinden alten Menschen professionell begegnen und helfen - Ratgeber für pflegerische und soziale Dienste und für Studierende"

Ergänzung zu "Nicht verzagen, sondern wagen" (siehe oben)
Beide Broschüren können eingesehen werden auf der Seite des Deutschen Vereins der Blinden u. Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.

Fogelberg, Täppers "Bevor es dunkel wird"

Copyright: Arche-Verlag ISBN 3-7160-2187-3

Grunwald, Henry "Dämmerlicht - Wie ich lernte, mit meiner Erblindung zu leben

Copyright: " Paul-Zsolnay-Verlag ISBN 3-55204999-1

Glofke-Schulz, Eva-Maria; Rehmert, Wolfgang P. "Die zerbrochene Kugel - Leben mit degenerativer Netzhautablösung"

Copyright: Psychosozialverlag ISBN 3-932113380-3

Brambrink, Prof. Michael "Lehrstunden eines blinden Kindes"

Copyright: Verein zur Förderung der Blindenbildung, Hannover Artikel 2325008 15,20 EUR
E-Mail: info@vzfb.de