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Schule fertig - und was dann?

Ein Resumée des Seminars 2021

 

Zu der alljährlichen Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler der Abschluss- und Vorabschlussklassen zur beruflichen Orientierung lud der landesblinden- und -sehbehindertenverband Baden-Württemberg e.V. (LBSV BW) auch in diesem Jahr wieder ein.

 

Die landesweit ausgeschriebene Veranstaltung soll sehbehinderten und blinden Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern ein möglichst breit gefächertes Angebot über Ausbildungsmöglichkeiten und weiterführende schulische Maßnahmen vermitteln.

 

Auch in diesem Jahr standen die Einrichtungen zur beruflichen und schulischen Weiterbildung aus Süddeutschland wieder mit deren Azubis und Referentinnen und Referenten aus den Ausbildungsbereichen Rede und Antwort.

 

Vertreten waren die Deutsche Blindenstudienanstalt Blista Marburg, das Berufsbildungswerk Mainz, die Nikolauspflege Stuttgart, die Stiftung St. Franziskus aus Schramberg und das Berufsbildungszentrum Nürnberg.

 

Neben den Bildungseinrichtungen waren auch die Träger für die Kosten einer Berufsausbildung verfügbar. Die Agentur für Arbeit und der Integrationsfachdienst waren vertreten. Als Beispiel für berufliche Inklusion konnten eine Mitarbeiterin und ein AzuBi der Deutschen Bahn AG von den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern zu deren Angeboten befragt werden.

 

Die Reflektion der eigenen Sehbehinderung oder Blindheit sowie die Schwächen, aber insbesondere auch die Stärken der eigenen Behinderung wurden durch den Verein "Sehbehindert, aber richtig e.V." dargeboten und insbesondere von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern mit großem Interesse in Anspruch genommen.

 

Erstmalig begrüßen konnte der Veranstalter eine Vertreterin der Jugendgruppe des Badischen Blinden- und Sehbehindertenverein V.m.K..

 

Alles in Allem sehr gut, könnte man meinen, aber was war diesmal anders?

 

Anders als in den vergangenen Jahren gestaltete sich die Veranstaltung insgesamt wegen der pandemischen Lage im Zusammenhang mit Covid-19 nicht als Präsenzveranstaltung in der Jugendherberge Stuttgart, sondern als virtuelles Meeting. Als vom LBSV BW beauftragter Veranstalter führte der Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden e.V. die Veranstaltung als virtuelle Veranstaltung durch. Es wurde sich dazu der Konferenzplattform Zoom-Meetings bedient.

 

War dies ein Nachteil?

 

Intern werden der Veranstalter und die beteiligten Bildungseinrichtungen sich noch darüber austauschen müssen, auf welche Art diese Veranstaltung zukünftig durchgeführt werden soll. Soll es wieder eine Präsenzveranstaltung geben oder soll es wieder ein virtuelles Meeting sein? Oder kann es eine mischform geben?

 

Von der äußerst hohen Anzahl der Teilnehmenden ausgehend kann die Veranstaltung diesmal als Rekord-Veranstaltung verbucht werden. Am Vormittag konnten 100 Teilnehmende begrüßt werden, am Nachmittag waren es noch rund 80 und am Abend noch rund 25 Teilnehmende, wobei zum abendlichen Teil der Veranstaltung die Schülerinnen und Schüler in deren wohl verdienten Feierabend entlassen und der Abendliche Teil ausschließlich den Eltern vorbehalten blieb.

 

Der Landesblinden- und -sehbehindertenverband Baden-Württemberg e.V. und seine drei Mitgliedsvereine bedanken sich herzlich bei allen Beteiligten. Wir danken den Bildungseinrichtungen dafür, dass Sie mit ihrer Man-Power - insbesondere mit vielen Azubis, die ihre Ausbildungen aus der Praxis heraus vorstellten - unser erstes virtuelles Veranstaltungsangebot mit unterstützt haben. Den Vertreterinnen und Vertretern der Kostenträger und der DB AG danken wir dafür, dass sie die, für uns alle neue Form einer solchen Veranstaltung mit getragen und durch aktive Teilnahme das umfassende Informationsangebot für die Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger abgerundet haben.

 

Am meisten danken wir jedoch allen Schülerinnen und Schülern und deren Eltern.

 

Es war schön, dass Ihr alle da wart und dass wir gemeinsam mit Euch allen viel Informationen sammeln konnten, aber auch einigen Spaß während der Veranstaltung hatten.

 

Großer Respekt wird übrigens dem EDV-Fachwissen aller Schülerinnen und Schülern gezollt. Der Umgang mit PC und Screen Reader ist bei den Schülern als absolut profimäßig einzuschätzen.

 

Weitere Informationen über die einzelnen Berufsfelder und die zugehörigen Ausbildungseinrichtungen sind auf folgender Website zu finden:

 

https://www.bsvsb.org/hilfe-information/bildung-beruf/schulabgaengerseminar-uebersicht/